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"Die
Zauberflöte"
"Als
am 30. September 1791 abends um 7 Uhr im kaiserlich-königlichen Theater
im Starhembergschen Freihaus auf der Wieden die Schauspieler die Ehre
hatten, zum ersten Male die "Zauberflöte", eine grosse
Oper in zwei Akten aufzuführen, war wohl keinem der Theaterbesucher
bewusst, dass er eine Sternstunde der Menschheit miterlebt hatte." Was
in dieser Sternstunde begann, hat sich bis heute fortgesetzt. Der Erfolg
der Zauberflöte war und ist immens und hat in den 221 Jahren, die
seither vergangen sind, nichts von ihrer Faszination verloren. Immer noch
erfreut sie sich grösster Beliebtheit und zählt zu den meistgespielten
Opern im deutschsprachigen Raum. Wolfgang Amadeus Mozart und der Verfasser
des Librettos Emanuel Schikaneder schufen ein Werk, das Alt und Jung begeistert,
unterhält und bewegt. Die
Oper "Die Zauberflöte" war Wolfgang Amadeus Mozarts letztes
Bühnenwerk, das kurz vor seinem Tod im Jahr 1791 entstand. Mozart
dirigierte die Aufführung vom Flügel aus. Bereits im Oktober
des gleichen Jahres wurde die Oper zwanzig Mal gespielt, im November erschien
sie im Druck und ein Jahr später folgten Aufführungen in anderen
Städten. Die Zustimmung des Publikums steigerte sich rasch, so dass
es bis zum Jahre 1802 bereits 223 Vorstellungen gab.
Musikalische
Höhepunkte:
Auftrittslied Papageno "Der Vogelfänger bin ich ja"
Arie des Tamino " Dies` Bildnis ist bezaubernd schön"
Duett Pamina / Papageno "Bei Männern welche Liebe fühlen"
Arie des Sarastro "O Isis und Osiris"
Arie des Monostatos " Alles fühlt der Liebe Freuden"
Arie der Königin der Nacht "Der Hölle Rache kocht in meinem
Herzen"
Arie des Sarastro "In diesen heil`gen Hallen kennt man die Rache
nicht"
Arie der Pamina "Ach, ich fühl`s, es ist verschwunden"
Chor der Priester "O Isis und Osiris"
Arie des Papageno "Ein Mädchen oder Weibchen wünscht Papageno
sich"
Terzett der drei Knaben "Bald prangt, den Morgen zu verkünden"
Jubelchor des Finales "Heil sei euch Geweihten!"

Emanuel Schikaneder
Der
Text und das Libretto stammen von dem Schauspieler, Sänger und Dramatiker
Emanuel Schikaneder (1751-1812), einem bekannten Theatermann und Freund
Mozarts, der sich bei der Dichtung seines Zaubermärchens auf zahlreiche
Vorlagen der Märchendichtung, der Volkskomödie und Alt-Wiener
Zauberstücke stützte.
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